Vita

1966 in München geboren, wuchs ich in einem Jugendstil-Haus, das früher Dorfschule war, im „Erdinger Holzland“ in einer musischen Familie auf. Umgeben war ich von vielen Ölgemälden (unter anderem von meinem Urgroßvater Albert Schröder und meinem Großvater Justin Schröder), von den Büchern meines Vaters Wolfgang Johannes Bekh, von klassischer Musik und Volksmusik und von einem wunderschönen Garten, wo meine aus einem niederbayerischen Bauernhof stammende Mutter allerhand Gemüse anpflanzte. Als Kind und Jugendliche zog ich mich oft zum Lesen, Zeichnen oder Träumen in die Natur zurück. Schon früh interessierte ich mich für Blumen und Pflanzen und legte eigene „Herbarien“ an. 

Nach dem Abitur in Erding studierte ich, auf der Suche nach einer vielseitigen, kreativen und spirituellen Tätigkeit, in München Religionspädagogik und arbeitete von 1990 bis 1997 als Gemeindereferentin bei der katholischen Kirche. Die Reise meines Lebens und meine Freiheitsliebe trieb mich weiter: Ich bildete mich Bereichen wie Bibliodrama und Rhythmik weiter, bis ich meine Leidenschaft für die Kunst und für das Malen neu entdeckte – und auch mein Talent zu schreiben. 

Seit 1995 erlernte ich autodidaktisch den Umgang mit der Ölfarbe, die mit ihrer Geschmeidigkeit, ihrem Glanz und ihrer Plastizität bis heute mein Lieblingsmaterial ist. An freien Malschulen (Atelier Projekt München, Schwanthaler Kunstschule München, Kunstakademie Bad Reichenhall) holte ich mir Anregungen für die Themen Akt, Portrait, Landschaft, florales Malen und „Figur in der Landschaft“. Außerdem absolvierte ich 1998/1999 eine Ausbildung zur Redakteurin. 

Jährlich reise ich zum Malen und Zeichnen in den Süden, am liebsten nach Italien. Meist arbeite ich unter freiem Himmel. Malen ist für mich wie Meditation, ein Im-Augenblick-Sein. Inspirieren lasse ich mich von der Natur, meiner Intuition, der Kunstgeschichte und aktuellen Ausstellungen. Von 2000 bis Ende 2005 lebte und arbeitete ich im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen als Ehefrau des 2005 an schwerer Krankheit verstorbenen Bildhauers Stefan Mergenthal  

2006 führte mich eine neue Liebe in das Berchtesgadener Land mit seiner oft wilden, ursprünglichen Landschaft, wo ich mit meinem Mann Joseph Hinterstoißer eine 500 Jahre alte ehemalige Mühle bewohne. Hier entdeckte ich bei Berg-, Bergradl- und Motorradtouren das auch unterwegs schnell umsetzbare Zeichnen mit Farb- und Bleistiften neu. Seit 2013 bereichert eine neue Facette mein Leben: Ich baue eine Partnerorganisation für eine ethisch vorbildliche österreichische Firma auf, die innovative natürliche Frischepflege und Pflanzen-Vitalstoffe erzeugt – für mich ein Weg, Naturverbundenheit, Kunst/Kreativität und Spiritualität zu verbinden und andere Menschen zu neuen Wegen zu inspirieren. 


Einzelausstellungen (E) und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):

  • 1999 „Kunstnacht“ in Kreismusikschule Erding
  • 2002 „Kunstturm“-Eröffnung in Bad Tölz
  • 2004 Stadtbücherei Geretsried mit Bildhauerin Marianne Süßbauer
  • 2007 „1. Hornberger Kulturtage“, Hornberg bei Bad Tölz (E)
  • 2008 Amtsgericht Laufen (E)
  • 2009 bis 2011: Drei Mal in Inzell: Rathaus, Chiemgau-Stift, „Glusthaferl“(E)
  • 2011 Pfarrhof Anger (E)
  • 2012 NUTS Kulturfabrik in Traunstein (E)
  • Seit 2013: Regelmäßige Haus-Ausstellungen in Anger (E)
  • Teilnahme am Bildkunst-Wettbewerb „ExTempore“ Berchtesgadener Land seit 2012 
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